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TORO Y MOI herrlich verwaschener und reverbschwangerer Chillwave nicht nur für Shoegazer WILD NOTHING Schwelgerischer Dream-Pop mit zeitlos romantischer Note
Mittwoch, 04. August 2010
TORO Y MOI [toro ü moa]- ein Name, der einfach schön klingt - ist das musikalische Brainchild des 23jährigen Multiinstrumentalisten und Grafikdesigners Chaz Bundick aus Columbia, South Carolina. Bereits letztes Jahr verführte sein Song "Blessa", der auf diversen Internetblogs kursierte und später als Vinyl-Single veröffentlicht wurde - Beach Boyesker Filterpop mit luftigen R&B-Grooves und introvertierter Gesangsnote für die Post-Animal Collective Generation. Die Medien öffneten die Schublade Chillwave. Einflüsse reichen von Daft Punk über Panda Bear bis French House und die Beats und dominierenden Gitarren- und Keyboard-Sounds werden zahlreich übereinandergeschichtet, Fade-Ins und -Outs sind stilprägend, was dem Ganzen einen psychedelischen, filigranen Touch verleiht. Sein Debut-Album "Causers Of This" wurde im Februar diesen Jahres auf Carpark Records (Washington DC) veröffentlicht, wo auch bereits frühe Animal Collective Releases erschienen sind und heimste Kritikerlob an allen Orten (Pitchfork, Dazed & Confused) ein. Zu der Tour, die ihn über drei Monate durch die USA und Europa führt, zeitweise zusammen mit Caribou, stellte der Bedroom-Producer eine dreiköpfige Liveband zusammen. Die Deutschland-Daten werden vom Spex-Magazin präsentiert, das seine Musik wie folgt umreisst: "Hier finden sich Achtziger-Pop-Sensibilität und Beach-Boys-Harmonien genauso wieder wie eine kleine Portion Post-Animal-Collective-Durchgeknalltheit, oder an Sample-Nerds wie J Dilla und Flying Lotus erinnernde Hip-Hop-Stolpereien."
Ein weiterer, junger Bedroom-Producer aus den USA ist Jack Tatum, der gerade mit seinem Debut-Album „Gemini“ die Presse verzückte und bei Pitchfork 8.2 Punkte abräumte. Etwas konkreter sind hier die Songs, die die Elemente von Pop, Shoegaze und etwas Glam vereinen, erinnert irgendwie an The Smiths, die er auch als Einfluss benennt, aber auch My Bloody Valentine, die Housemartins und Atlas Sound wäre nicht zu weit hergeholt. Wunderbar schwelgerisch, aber nie kitschig und manchmal richtig tanzbar, nostalgisch, aber dann auch wieder zeitlos modern, sehr romantisch ganz gewiss. Letztes Jahr veröffentlichte er unter anderem mit „Cloudbusting“ ein Kate Bush Cover. Jack Tatum studiert Technik und kommt aus Blacksburg, Virginia, wo er bereits in diversen Bands spielte. Wild Nothing ist sein Solo-Projekt, das er live jedoch zur vierköpfigen Band aufstockt, die seit Juni durch die USA tourt. Neben der britischen Insel schafft er es glücklicherweise auch zu uns... |
Programmübersicht
September
10. Melt Banana + Phantom Robots Party
Oktober
8./9. Endzeit-Festival
November
4. The Audience + Wings Of Love
Dezember
9. Caspian Januar
3. Birthmark März
3. Mimes Of Wine |